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Ein Motiv aus Otzberg

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Lengfeld

Lengfeld wurde 1244 erstmals urkundlich erwähnt. Die Entwicklung Lengfelds war der der anderen Ortsteile ähnlich. Die bayerischen Erbfolgekriege und der 30-jährige Krieg hinterließen ihre verheerenden Spuren. Erst im 18. Jahrhundert begann auch für Lengfeld eine stetige Aufwärtsentwicklung. Als 1871 der erste Odenwaldeisenbahnzug seine Fahrt aufnahm, war dies ein bedeutendes Ereignis für Lengfeld und damit auch für die anderen Orte am Otzberg. Zwar hat Lengfeld bis heute seinen dörflichen Charakter erhalten, es nimmt denoch eine besondere Stellung in der Gemeinde ein. Lengfeld ist der Sitz der Gemeindeverwaltung und auch im schulischen Bereich bildet es den Mittelpunkt mit der Otzbergschule (Grund-, Haupt- und Realschule mit Förderstufe) für den Raum Otzberg. Trotz der Erschließung neuer Baugebiete hat die Landwirtschaft ihre Bedeutung aufgrund großer leistungsfähiger Betriebe erhalten. Das am 04. Mai 1717 eingeweihte Rathaus beherbergt heute das Spielzeugmuseum. Gemeinsam mit dem in unmittelbarer Nachbarschaft stehenden ehemaligen Zollhaus geben diese beiden Gebäude dem Ort eine besondere Note. Seit 1992 gibt einen Kindergarten im Ortsteil Lengfeld.

 

Zipfen, der ehemalige Weiler, befindet sich ca. 2 km östlich von Lengfeld. Er entstand im 18. Jh. als Ansiedlung bayerischer Steinbrecher. Hier wurde 1882 der Odenwald-Klub, als einer der ersten deutschen Wandervereine gegründet. Zwischen Lengfeld und Zipfen finden wir eine der bedeutendsten privaten Kakteensammlungen Mitteleuropas.

 

 

Habitzheim

Habitzheim wurde erstmals 1262 als "Habuthishem" urkundlich erwähnt. Es liegt in einer Senke nördlich des Otzbergs. Bereits um 1300 besaß das Kloster Fulda im Ort eine Wasserburg. Nach verschiedenen Lehnsherrren- und Besitzerwechseln fielen Schloss und Dorf an die Grafen von Löwenstein, in deren Besitz noch heute der Gutshof (Hofgut Habitzheim) ist, der an der Stelle der früheren Wasserburg steht.

 

Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind in Habitzheim neue Wohngebiete mit Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden, die die Bevölkerungsstruktur wesentlich veränderten. War früher das Dorfleben zum erheblichen Teil von der Landwirtschaft geprägt, so gibt es heute nur noch wenige - aber leistungsfähige - landwirtschaftliche Betriebe. Die Arbeitsplätze der meisten Beschäftigten liegen außerhalb der Gemeindegrenze im Raum Darmstadt-Dieburg. Seit 1996 gibt es einen ev. Kindergarten.

 

 

Hering

Hering ist der höchstgelegene Ortsteil der Gemeinde. Sein Ortsname wird auf die Grundbedeutung "Höhe Ring" zurückgeführt. Es wird vermutet, dass sich auf dem Otzberg, auf dessen Nordseite der Ort liegt, eine germanische Fluchtburg - ein Ringwall - befunden habe, und so zu dem Ortsnamen führte.

 

Die Entwicklung des Ortes ist eng mit der Veste Otzberg verbunden. Im Jahr 1231 wurde die Burg erstmals genannt. Um 1100 als fuldischer Amtssitz gegründet, ging sie 1390 in den Besitz der Abtei Fulda und wurde kurplälzische Amtsburg. Die bayerischen Erbfolgekirege, der 30-jährige Krieg haben sich oftmals zum Schaden der Region ausgewirkt. Bereits 1374 wurde von "Heringes die stat" geschrieben. Einen städtischen Ausbau hat es aber wegen der natürlichen geografischen Einschränkungen zur damaligen Zeit nicht gegeben, wenn es um 1580 im Salbuch des Amtes Otzberg heißt: "Der Flecken zum Hering".

 

Erst in jüngster Zeit hat man die klimatisch und landschaftlich günstige Lage des Ortes genutzt und ihn durch den Ausbau von Wanderwegen und der Schaffung anderer Erholungs- und Freizeiteinrchtungen sowie der Verschönerung und Pflege des alten Ortskerns sowohl als Wohnplatz, als auch für den Ausflugs- und Fremdenverkehr, interessant werden lassen. Hauptanziehungspunkt für die Besucher sind die unter anderem stattfindenden Oster- und Weihnachtsmärkte sowie das Museum auf der Veste Otzberg. das mit seinen ständig wechselnden Sonderausstellungen eine besondere Prägung erhalten hat.

 

 

Ober-Klingen

Ober- und Nieder-Klingen liegen am Westhang des Otzberges. Der Ortsname "Klingen" wird auf die alte Bedeutung "Gießbach" oder "Talschlucht" zurückgeführt. Der Name "Klingen" könnte aber auch ein Hinweis für die verschiedenen ausgebeuteten Erzvorkommen in unmittelbarer Nähe des Otzberges darstellen. Eines der heutigen beiden Klingen wurde bereits 1220 als "Clingin" erwähnt. Eine Unterscheidung erfolgte 1383 für Ober-Klingen und 1357 für Nieder-Klingen.

 

Ober-Klingen besticht durch seine landwirtschaftlich schöne Umgebung mit dem naheliegenden Wald, der viele aus nah und fern zum beschaulichen Wandern anregt. Bemerkenswert ist auch die kleine Bergkirche, das "Kirchlein auf der Höh", mit dem sie umgebenden Friedhof.

 

Streuobstwiese in Ober-Klingen, nordöstlich von Ober-Klingen liegt der Otzberg

 (Foto von Jürgen Parg, Ober-Klingen)

 

Nieder-Klingen

Nieder-Klingen ist heute noch von der Landwirtschaft geprägt, obwohl sich die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe verringert hat. Der Ort zeichnet sich vor allem durch ein reges Vereinsleben aus, an dem sich der Großteil der Bevölkerung beteiligt. So entstanden in Gemeinschaftsarbeit eine Sport- und Veranstaltungshalle, kurz "die Hall" genannt, und ein Schützenhaus, die beide regelmäßiger Treffpunkt der Dorfgemeinschaft sind. Ebenfalls in gemeinschaftlicher Arbeit wurde die Verschönerung des Ortsbildes durch Anpflanzungen und Pflege der Anlagen erreicht. Dazu gehört auch der Grillplatz "Hollergraben", der Anziehungspunkt nicht nur für Ortsansässige ist. In der nach dem Kriege erbauten Volksschule wurde 1979 ein gemeindeeigener Kindergarten eingerichtet, der heute die Kindertagesstätte der Gemeinde ist.

 

 

Ober-Nauses/Schloß-Nauses

Ober-Nauses/Schloß-Nauses, in einem Tal süd-östlich des Otzbergs gelegen, wurde im 11. Jh. unter dem Namen "Nyuusaze" erstmals erwähnt. Die kleine Wasserburg "Schloß Nauses", die auch dem talabwärts gelegenen Teil des Ortes seinen Namen gab, wurde 1471 als "das Sloßlin Nuwses" erstmals beurkundet.  Ihr Herrenhaus und der Torturm sind noch mehr oder minder gut erhalten. Seiner ruhigen und abgeschiedenen Lage und der waldreichen Umgebung wegen hat die Bautätigkeit in den letzten Jahren zugenommen, ohne das Bild der Landschaft wesentlich zu verändern. Der Jugendzeltplatz "Junkerwald" an der südlichen Ortsgrenze (Schloß-Nauses) bietet Kindern und Jugendlichen eine naturverbundene Freizeitgestaltung.

 

 

Lengfeld, Altes Rathaus



Foto: Ing.-Büro Reitzel, Groß-Zimmern


Habitzheim, Freier Platz



Hering



Foto: Guido Schiek


Ober-Klingen, Kirschstraße



Foto: Guido Schiek


Nieder-Klingen



Foto: Guido Schiek


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